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EuGH: Schadensersatzpflicht der Airline bei Geschäftsreisen

Bei Geschäftsreisen müssen Fluggesellschaften dem Arbeitgeber Schadensersatz leisten, wenn sich die Reisekosten seiner Angestellten durch eine Flugverspätung erhöhen. Das hat der EuGH (Europäische Gerichtshof) nun entschieden (Urteil vom 17.02.2016, Az.: C-429/14). Im konkreten Fall hatten sich die Reisekosten der Angestellten durch ...

Kind darf nicht mitfliegen – Ausgleichszahlung für die ganze Familie

Verweigert die Fluggesellschaft einem Minderjährigen unberechtigt die Beförderung, ist es den anderen Familienmitgliedern nicht zuzumuten, ohne das Kind zu fliegen – dementsprechend hat nicht nur das Kind, sondern haben auch die Eltern und Geschwister einen Anspruch auf Ausgleichsleistungen nach der ...

EU will Passagierdaten speichern

Die EU will künftig Passagierdaten sechs Monate lang speichern. Danach sollen die Daten anonymisiert noch 5 Jahre lang von Sicherheitsbehörden genutzt werden können. Neben den persönlichen Daten sollen die Reisedaten, Kreditkartennummern und Informationen zum Gepäck gespeichert werden. Die Regelung soll ...

AG München: Diebstahl aus dem Hotelsafe kein Reisemangel

Ein Diebstahl aus dem Hotelsafe gehört zum allgemeinen Lebensrisiko und ist daher grundsätzlich kein Reisemangel, so das Amtsgericht München (Urteil vom 06.08.2015, Az.: 275 C 11538/15). Im konkreten Fall buchten die Kläger eine Pauschalreise in die Dominikanische Republik. Während des Urlaubs ...

AG München: Allgemeine Terrorgefahr rechtfertigt keinen Reiserücktritt

Die allgemein erhöhte Terrorgefahr in nordafrikanischen Ländern rechtfertigt für sich genommen keinen Reiserücktritt, so das Amtsgericht München (Urteil vom 12.08.2015, Az.: 231 C 9637715). Es handele sich um keine höhere Gewalt im Sinne des Reiserechts, sondern um das allgemeine Lebensrisiko, ...

LG Leipzig: Irreführende Warnhinweise auf fluege.de

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat die Unister Travel Retail GmbH & Co. KG (zu der unter anderem fluge.de gehört) verklagt, da diese auf Ihrem Buchungsportal mit irreführenden Warnhinweisen zum Abschluss einer Versicherung drängte und überteuerte Zusatzkosten für die Zahlung per ...

Fluggesellschaft muss klar und vollständig über Fluggastrechte aufklären

Fluggesellschaften müssen ihre Passagiere klar und vollständig über ihre Rechte bei Flugverspätungen, Flugausfällen und Überbuchungen aufklären. Das hat nun das Landgericht Berlin in einem Urteil noch einmal klargestellt (Az.:52 O 102/15). Im konkreten Fall war die Fluggesellschaft Germania vom Bundesverband ...

EuGH: Ausgleichszahlung auch bei unerwarteten technischen Problemen

Bei einer Flugverspätung oder Annullierung stehen den Passagieren in vielen Fällen Ausgleichszahlungen zu – es sei denn, die Airline kann sich auf „außergewöhnliche Umstände“ berufen. War ein technisches Problem die Ursache, berufen sich die Fluggesellschaften gerne auf diese außergewöhnlichen Umstände ...

Online-Buchungen: Wie die Reiseportale tricksen

Die Stiftung Warentest hat in ihrer aktuellen Ausgabe („test“, Ausgabe 9/2015) unter anderem mehrere Onlineportale für Ferienunterkünfte unter die Lupe genommen. Abgesehen davon, dass die Portale den Nutzer oft im Unklaren lassen, wie die Trefferliste sortiert ist und der Kundenservice ...

BGH: Vorverlegung eines Fluges löst Ausgleichsansprüche nach EG-VO 261/2004 aus

Dass ein verspäteter Flug ähnlich wie ein annullierter bzw. ausgefallener Flug grundsätzlich Ausgleichsansprüche nach EG-VO 261/2004 auslösen kann, ist durch die Rechtsprechung mittlerweile geklärt. Aber was ist, wenn der Flug nicht verspätet, sondern „verfrüht“ startet, weil er kurzfristig vorverlegt wurde? ...

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